21. Januar 2004

Mit einer großen Abschlussveranstaltung am 21.1.2004 wurde der vom ZIT Zentrum für Innovation und Technologie im Auftrag des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds durchgeführte Call Co Operate Vienna 2003 geschlossen.


Ziel des Calls war es, den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern - teilnahmeberechtigt waren daher Wiener Unternehmen, die Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen durchführen. 39 Unternehmen haben mit insgesamt 41 Projekten an dem Call teilgenommen. Die Projekte wurden von einer internationalen Expertenjury begutachtet.
Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Projekte wurde das ursprünglich zur Verfügung stehende Budget von EUR 2 Mio. auf über EUR 3,16 Mio. aufgestockt, so dass 14 exzellente Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Wiener Unternehmen gefördert werden konnten.
Darüber hinaus hat der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds zusätzliche Preisgelder auch für die wissenschaftlichen Partner der Preisträger vergeben.

Die thematische Ausrichtung der Projekte bestätigt die bisherige Schwerpunktsetzung der Wiener Technologiepolitik: Es dominierten Vorhaben aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, gefolgt von biotechnologischen Projekten. Es wurden aber auch Projekte aus anderen Technologiefeldern (Medizintechnik, Architektur, Maschinenbau etc.) eingereicht.
Etwa 4/5 der Einreichungen erfolgten durch kleine und mittlere Unternehmen oder neu gegründete Unternehmen - ein Beweis für eine lebendige Wiener Technologieszene und die zunehmende Offenheit kleiner Unternehmen für eine Zusammenarbeit mit der Wissenschaft.

Die Preisträger, die geförderten Unternehmen und ihre Partner aus der Wissenschaft

  1. DigitalMankind 
    in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institute of Urban Ethology 
    und CURE, Center for Usability Research&Engineering
    mit "Software zur Simulation von nichtsprachlichem menschlichen Verhalten"
  2. Net Dynamics Internet Technologies GmbH & Co KG 
    gemeinsam mit dem Institute of Computer Science der Universität Innsbruck  
    mit "Semantic Web Fred"
  3. GeoExpert Research & Planning GmbH 
    gemeinsam mit dem Institut für alpine Naturgefahren und forstliches Ingenieurwesen der Universität für Bodenkultur Wien 
    mit "Entwicklung eines GIS-integrierten Modells zur Simulation von Murgängen"

weiters in alphabetischer Reihenfolge:

  • Apeiron Biologics Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft
    gemeinsam mit dem Institut für Molekulare Biotechnologie
    mit "Identification and drug targeting of novel molecules that control pain"
  • Audite OEG 
    gemeinsam mit dem Telecooperation Office der Universität Karlsruhe
    mit "Der Automated AudioGuide"
  • Bioventis - Information Driven Drug Design AG
    gemeinsam mit der Emergentec business GmbH, 
    der Universitätsklinik für Innere Medizin und
    dem Klinischen Institut für Hygiene und medizinische Mikrobiologie
    mit "Diagnostischer Peptid-Chip zur Detektion von humanen Infektionskrankheiten"
  • EBE Elektroinstallationen 
    gemeinsam mit Arsenal Research
    mit "LaVid_a - Automatisierte Verkehrsstromanalyse basierend auf Laser und Videodetektion"
  • FSG Biotechnologie GmbH Austrianova 
    gemeinsam mit der Abteilung für Molekulare und experimentelle Chirurgie der Universität Erlangen-Nürnberg,
    dem Institut für Virologie der Veterinärmedizinische Universität Wien und
    der Abteilung für Allgemeine Dermatologie des AKH Wien
    mit "Gentherapeutische Ansätze für eine GBP-1 vermittelte anti-angiogene Tumortherapie"
  • Green Hills Biotechnology 
    gemeinsam mit der Abteilung für Allgemeinchirurgie des AKH Wien,
    dem Institut für Virologie der Universität Wien und
    der Intercell AG
    mit "Onkolytische Influenza Viren der 2. Generation: Entwicklung eines Impfstoffkandidaten gegen des West-Nil-Virus"
  • ON DEMAND Informationstechnologie GmbH 
    gemeinsam mit dem Institut für Computersprachen der Technischen Universität Wien
    mit "Multi Standard DSL Modem in Form einer IP-Plattform für die Breitbandkommunikation"
  • Otto Bock GmbH 
    gemeinsam mit dem Institut für biomedizinische Technik und Physik der Universität Wien
    mit "Adaptive telemetrische Elektrode"
  • PLANTA GmbH 
    gemeinsam mit dem St. Johanns-Spital, Landesklinik für Urologie und Andrologie Salzburg
    mit "Tumordiagnostik des Harnblasenkarzinoms mit Hypericin-Polyvinylpyrrolidon"
  • Siemens SGP 
    gemeinsam mit dem Institut für Werkstoffkunde und Materialprüfung der technischen Universität Wien und
    dem Institut für Leichtbau und Flugzeugbau der technischen Universität Wien
    mit "Innovative Crash-Simulation bei Schienenfahrzeugen"

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WWFF